
Vorsorge für Ihre Haustiere
Was geschieht mit Ihrer Katze, wenn Ihnen etwas Unvorgesehenes passiert?
Haben Sie sich auf diesen Fall vorbereitet?
Es gibt einige, unkomplizierte Möglichkeiten:
1) Tragen Sie bei Ihrer Identitätskarte oder dem Reisepass einen Notfallausweis für Tierhalter. Hierin ist vermerkt, welche Tiere in Ihrem Zuhause auf Sie warten und wer bei einer ungeplanten Abwesenheit zu benachrichtigen ist. Der Ausweis kann gegen einen Spendenbetrag bestellt werden bei:
www.tierrettungsdienst.ch
2) Fast immer werden sich Polizei und Rettungskräften die gespeicherten Nummern auf Ihrem Handy anschauen. Hier gibt es die Möglichkeit, durch die international gültige Codierung ICE (in case of emergency) die für Sie wichtigsten Personen in einem Notfall einzugeben.
Z.B. mit "ICE 1 persönlich" eine Vertrauensperson, die sich um Ihre Belange kümmert und mit "ICE 2 Haustiere" eine Person, die weiss, was Ihren Vierbeinern in Ihrer Abwesenheit gut tut.
3) Für längere Abwesenheiten aufgrund einer Notfallsituation oder gar den Tod können Sie neben einem Testament und einer Patientenverfügung einen Vorsorgeauftrag abfassen. In diesem erklären Sie, was mit Ihren Tieren während Ihrer längeren Abwesenheit geschehen und wer sich wie um Ihre Belange sorgen soll, wenn Sie sich selbst nicht mehr bevorstehen können.
Keiner wünscht sich, je in eine solche Situation zu geraten. Aber kein Tierfreund und -halter möchte, dass seine Katze hungert, verstört ist oder gar entsorgt wird, weil er/sie vergessen hat, sich vorsorgliche Gedanken über das Wohlergehen seines Tieres bei ungeplanten Abwesenheiten gemacht zu haben.
Stiftung Warentest hat im August 2008 Katzenfutter getestet.

Unter den 39 Sorten waren 28 Feucht- und 11 Trockenfutter. Bei den Feuchtfuttern schnitten 4 mit "sehr gut", 2 mit "gut", 16 mit "befriedigend", 3 mit "ausreichend" und 3 sogar mit "mangelhaft", beim Trockenfutter 7 mit "sehr gut" und 4 mit "befriedigend" ab.
Allgemein kann gesagt werden, dass nicht immer sind die teuresten Sorten die besten und ausgewogensten sind. Häufig ist auch die Angabe der Futterhersteller über die empfohlene Tagesration zu hoch, d.h. hier gilt: "weniger ist mehr". Neben der Teststatistik können für den Katzenhalter wichtige Informationen über eine ausgewogene Futterzusammensetzung nachgelesen werden. (Foto: ©Lavan )
Der komplette Test ist in der Septemberausgabe 9/2008 "Stiftung Warentest", test erschienen oder unter
http://www.test.de/themen/haus-garten/test/-Katzenfutter/1708060/1708060/1709973/?campaign=themen-topbox-alle-test-5 abrufbar.